D'Artignan, Ele

 


 



 

 

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Ele D'Artagnan

Am 13. November 1911 kam ein Kind in Venedig zur Welt dessen Mutter anonym bleiben wollte. Es scheint sicher, dass die Mutter Elena Lombardi war, eine Musikerin und Mitglied einer wohlhabenden und einflussreichen Familie in Italien. Wahrscheinlich war der Vater des Kindes Toscanini.

 

Es bekam den Namen "Michele Stinelli" und wurde in ein Waisenhaus geschickt.

 

Am 23. Oktober 1987 starb in Rom ein verarmter, alter Obdachloser, der regelmäßig mit Schwert und Schirm durch Rom spazierte. Auf seiner Todesanzeige stand "Michele Lombardi" - in Rom kannte man ihn besser als Ele D´Artagnan, wie er sich selber nannte.

 

Zwischen diesen beiden Ereignissen spielte sich D´Artagnans Leben ab, eine faszinierende Geschichte, die erst seit 2003 außerhalb von Rom bekannt wurde.

 

Sie enthält:  seine vielen Auftritte in Film und Fernsehen

                   seine bemerkenswerten Gemälde und Zeichnungen..

                   seine enge Verbindung mit der italienischen Filmwelt,

                            besonders Cinecitta und Federico Fellini..

                   seine Inhaftierung als er seine Geburtsrechte durchzusetzen versuchte..

                   und viele andere besondere Begebenheiten, die ihn in Rom berühmt machten.

 

Roy Zimmerman + Pietro Gallina

Pietro war fünf Jahre alt, als D´Artagnan als Untermieter in sein Haus zog. Sie blieben in Kontakt und Pietro versuchte seinem "Mentor" immer zu helfen so oft er konnte.

 

Roy Zimmerman war, wie Pietro, ein "Professor da Musica" in Rom und diese zwei Freunde haben viele musikalische Projekte konzipiert und geschaffen.

 

Bevor D´Artagnan starb, gab er Pietro Gallina den Koffer mit seinen Kunstwerken. Es gab nur eine Bedingung: seine Kunst sollte nie in Italien, dem Land das all seine Probleme geschaffen hatte, ausgestellt werden.

 

Pietro war immer von brasilianischer Musik fasziniert und seit ca. 1995 besuchte regelmäßig in Nordost Brasilien, insbesondere Bahia. 15 Jahre nach D´Artagnans Tod gründete Pietro zusammen mit Roy das ICBIE in der 3. grösste brasilianischen Stadt, Salvador de Bahia.

 

Sie brauchten dringend Startkapital, um das Zentrum aufzubauen.

 

Mit Glück und viel Arbeit wurde die erste Ausstellung von D’Artagnans Arbeiten im September 2003 in New York eröffnet. Sie war ein voller Erfolg: die Originalität der Bilder weckte das Interesse der US-Kunstszene und es wurden genug verkauft (auch an MOMA) um das Projekt in Brasilien zu starten. Weitere Ausstellungen in New York (2006) und Amsterdam (2007) haben das Interesse an seinem Schaffen vergrösßert.

 

Und das Märchen geht weiter!

Die Kunstwerke eines Waisenkinds aus Venedig finanzieren jetzt ein Projekt für Waise und unterprivilegierte Kinder in Brasilien!

 

Das Projekt ist hauptsächlich in Rom organisiert und unterstützt, aber es kommt Hilfe auch von engagierten Leuten aus anderen Ländern, einschließlich Lahn Atists e.V. in der Lahn-Taunus Region als “deutsche Botschafter”.

 

Es ermöglicht jungen Brasilianern, ihre Lebensbedingungen zu verbessern und viele neue künstlerische und kulturelle Aktivitäten wahrzunehmen.

 

Was ein Ding, oder?                                 Mehr Info unter www.ICBIE.net

 

   
   

 


 

 
 

 

 

 

Montag, 02. Februar 2015